Die Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund zeigen sich auf sehr unterschiedliche Weise. Manche Hunde reagieren vor allem über die Haut, andere hauptsächlich über den Verdauungstrakt. Oft treten auch Kombinationen auf, was die Zuordnung erschwert.
Haut und Fell
Das mit Abstand häufigste Anzeichen ist anhaltender Juckreiz. Dein Hund kratzt sich ständig, leckt sich intensiv die Pfoten oder reibt sein Gesicht an Möbeln und Teppichen. Besonders betroffen sind dabei die Pfoten, der Bauch, die Achselbereiche, die Ohren und der Bereich rund um den After. Zusätzlich können gerötete Hautstellen, Ausschläge, nässende Stellen sogenannte Hotspots oder schuppige Haut auftreten. Auch stumpfes Fell, vermehrter Haarausfall und kahle Stellen im Fell können auf eine allergische Reaktion hinweisen.
Ohren
Wiederkehrende Ohrenentzündungen sind ein Warnsignal, das viele Halter unterschätzen. Wenn dein Hund häufig den Kopf schüttelt, sich intensiv an den Ohren kratzt oder die Ohren unangenehm riechen, kann das ein Hinweis auf eine Futtermittelallergie sein. Bei Hunden mit Allergie treten Ohrenentzündungen oft mehrfach im Jahr auf, obwohl die eigentliche Ursache nie behandelt wird.
Verdauung
Nicht jeder Hund zeigt Hautsymptome. Bei manchen Vierbeinern macht sich die Futtermittelallergie fast ausschließlich über den Verdauungstrakt bemerkbar. Chronischer Durchfall, immer wiederkehrendes Erbrechen, Blähungen, weicher Kot oder häufiges Gras fressen können Zeichen dafür sein, dass das Futter nicht vertragen wird. Wenn dein Hund mehr als drei Mal am Tag Kot absetzt, ist das ebenfalls ein Hinweis, den du ernst nehmen solltest.
Zusätzlich kann es zu allgemeinen Verhaltensveränderungen kommen. Ein Hund, der ständig unter Juckreiz leidet, wird unruhiger, schläft schlechter und verliert an Ausgeglichenheit. Manche Halter berichten, dass ihr Hund nach einer erfolgreichen Futterumstellung regelrecht aufgeblüht ist und sich wieder wie ein junger Hund verhalten hat.